walpurga ortag-glanzer

die sehnsucht nach dem hinter-den-dingen
an den oberflächen kratzen
hinabtauchen –
nach oben schwimmen und luft holen
zwischen gefühl und geometrie
die poesie im alltag erkennen –
die endlichkeit akzeptieren
und immer wieder der versuch –
alles in einem einzigen Bild

und immer wieder scheitern – verzweiflung,
manchmal bis selten eine annäherung
an die vorstellung vom absoluten bild –
ein unbeschreibliches glücksgefühl.

als malerin bin ich forscherin.